Markus Stockhausen Group

>> verschoben auf den 03.06.2022

Markus Stockhausen gilt als einer der besten Trompeter weltweit. Im Schnittfeld von Jazz, Klassik, Neuer Musik und elektronischen Experimenten forscht er unablässig nach neuen Ausdrucks-möglichkeiten.

Seit 2004 tritt er im Trio mit dem Pianisten Angelo Comisso und dem Perkussionisten Christian Thomé auf. Die Markus Stockhausen Group, früher bekannt als QUADRIVIUM, baut auf die Erfahrungen dieses Trios auf und integriert nun den Klangreichtum des Cellovirtuosen Jörg Brinkmann, der die perfekte Ergänzung der Gruppe ist. In den Kompositionen von Stockhausen, Comisso und Brinkmann, einer Synthese zwischen dem aktuellen Jazz und der europäischen Kunstmusik, bilden sich harmonische Verflechtungen von Komposition und Improvisation, die eine große Tiefe, eine klangliche Weite, aber auch eine Leichtigkeit, etwas Spielerisches und zuweilen Humorvolles entstehen lassen.

Konzertkritik

Vier selbstvergessene Musiker, ein Herz und eine Seele

(…)Bemerkenswert ist die Achtsamkeit, mit der die vier Musiker agieren, aufeinander hören und reagieren, improvisatorische Freiräume nicht nur respektieren, sondern auch mit großem Einfühlungs-vermögen betreten, um gemeinsam die Ideen weiterzuentwickeln, die der jeweils andere vorgegeben hat. (…) Das meisterlich aufeinander abgestimmte Quartett wirkt wie eine quasi mystisch-musikalische Einheit – oder schlichter ausgedrückt: ein Herz und eine Seele, die selbstvergessen und doch stets aufeinander achtend wunderschöne Töne erzeugen. Notierte und improvisierte Musik fließen unmerklich ineinander, erzeugen Spannungsmomente und Schwebezustände von hypnotischer Qualität.“
Trierischer Volksfreund, am 31.8.2018

Konzertkritik Gladbeck Oktober 2017

Die vier Musiker brillierten an ihren Instrumenten:. Stockhausen mit seinem einzigartigen Gefühl an der Trompete, verklärt und suchend., hier die feinen Triolen von Comisso, perlend wie fließendes Wasser, dort die unglaublichen Sound-Effekte von Thomé, die der mystischen Kreation der schwebenden Klänge die ultimative Wirkung verliehen. Brinkmann wandelte das Cello nach Bedarf vom sinnlichen Streichinstrument in einen pulsierend gezupften Bass.
WAZ, 12.10.2017