Hallo, liebe

Schüler*innen, Studierende, Azubis und Bufdis

wir wollen mehr von euch auf unseren Konzerten begrüßen: Deshalb gilt ab sofort:

Freier Eintritt für euch bei all unseren Konzerten !!
(solange es Restkarten gibt)

Bitte weitersagen ! Näheres s. Menüpunkt Tickets/Freier Eintritt


Ganz neu im Programm:

Dizzy Krisch , Sudhaus Tübingen, Großer Saal

Musik/Konzert / Jazz

Dizzy Krisch

„Vibraphone Diaries“

Samstag 28.01. 2023
Beginn    20.30 Uhr

Eine Veranstaltung von Sudhaus und Jazz im Prinz Karl

Dizzy Krisch ist einer der herausragenden Vertreter des Vibraphons, das -1916 in den U.S.A. erfunden- seit 1920 eine feste Größe im Jazz ist. In seinem Programm „Vibraphone Diaries“ durchstreift er mit seinem Quartett die musikalischen Tagebücher der großen Vibraphonisten:

Angefangen beim swingenden, balladesken „Stardust“ eines Lionel Hampton über das bluesige „Bags Groove“ eines Milt Jackson bis hin zu den eigenwillig modernen Kompositionen eines Bobby Hutcherson.

Dizzy Krisch – Vibraphone | Anselm Krisch – Piano | Karoline Höfler – Double Bass | Dieter Schumacher – Drums

www.dizzy-krisch.de

Hallo, liebe Jazzfreund*innen:
wir haben für’s neue Jahr eine weitere Buchung zu vermelden:


Miguel Zenón & Luis Perdomo

Miguel Zenón hat eine neue Art des Latin Jazz kreiert ! Er stammt aus Puerto Rico; sein warmer, expressiver Ton auf dem Altsaxophon verzaubert auf Anhieb. Der Pianist Luis Perdomo kommt aus Venezuela; sein Studium der traditionsreichen Latin Music brachte ihn zum Jazz.

Ein US-Kritiker bescheinigte Miguel Zenón, die Sprache des Jazz ins 21. Jahrhundert zu überführen. In dieses Lob kann man Luis Perdomo mit einbeziehen, denn die beiden verbinden Tradition mit Innovation zu einer organischen Einheit und schaffen damit einen stimmungsvollen Stilmix aus traditioneller puerto-ricanischer Musik und Modern Jazz.

In der auftrittslosen Pandemie-Zeit fand Zenón Inspiration in alten, vertrauten puerto-ricanischen Boleros, deren lateinamerikanische Spielart mit ihrem typischen Rhythmus nicht viel mit dem spanischen Tanz gemein hat.
Musikfans kennen natürlich die kubanischen Boleros, die der „Buena Vista Social Club“ bekannt gemacht hat. Für Zenóns musikalische Entwicklung waren aber die Boleros der Sänger Ismael Rivera oder Cheo Feliciano genauso wichtig, wie die Musik von Charlie Parker oder John Coltrane.

Diese puerto-ricanischen Boleros, mit denen sie aufgewachsen sind, arbeiteten Zenón und Perdomo liebevoll zu „El Arte Del Bolero“ um und entschieden, diese Kompositionen in einem Live Stream aufzuführen. Das gelang so gut, dass schnell die Idee aufkam, dies mit einer CD und auf einer Tour mit anderen zu teilen – und wir können daran teilhaben: Geteilte Freude ist doppelte Freude!



Eine weitere Ankündigung:

2023 Chris Potter Quartet


Chris Potter Quartet

Chris Potter, sax | Edward Simon, p | Scott Colley, b | Nasheet Waits, dr

Das ist doch unfair! Wenn von den derzeit besten Saxofonisten die Rede ist, fallen eigentlich immer nur Namen wie Joshua Redman oder James Carter, aber Chris Potter gehört doch unzweifelhaft dazu!
Man kennt Potter als Sideman von Dave Holland; vielleicht auch von der Steely Dan CD „Two Against Nature“, wo er mit dem längsten Sax-Solo der Popgeschichte brilliert. Er ist Mitglied in der Jazz-Supergroup Aziza (feat. Dave Holland, Chris Potter, Lionel Loueke, Eric Harland).
Chris Potter, der 1971 in Chicago geborene Saxofonist, ist auch Leader mehrerer Bands, Komponist und ein vielfach für den Grammy® Award Nominierter. Er hat zahlreiche CDs mit den unterschiedlichsten Musikern aufgenommen, er ist schlicht ein Jazz- Multitasker.
Das Chris Potter Quartet macht weiter, wo die Altvorderen aufhörten. Da ist ein beständiges Experimentieren mit den Formen, ein kraftvolles, mutiges Ausprobieren von Neuem. Die Qualität des Chris Potter Quartets liegt auch an dem unglaublich dichten Zusammenspiel der Gruppe. Der aus Venezuela stammende Pianist Edward Simon reichert den Sound mit seinen latein-amerikanischen Einflüssen an. Bassist Scott Colley mit seinem wunderweichen Ton und Schlagzeuger Nasheet Waits mit seinem flüssigen Rhythmus sorgen dafür, dass der Bandleader mit seinen verschiedenen Saxofonen wirklich alles anstellen kann, was ihm in den Sinn kommt – und die Band folgt ihm blind.
         Chris Potter, der mit verblüffender Unangestrengtheit aus einem riesigen melodischen Fundus schöpft und mit überraschender Imaginationskraft auftrumpft, gehört zu den einflussreichsten und komplettesten Saxofonisten seiner Generation. Das renommierte amerikanische DownBeat Magazine schrieb über Chris Potter: “One of the most studied (and copied) saxophonists on the planet” und der Altmeister am Saxofon, Dave Liebman, nannte ihn “one of the best musicians around“ – that’s fair enough!

Vergangene Konzerte:

siehe unser Archiv! Dort findet man Details zu (fast) allen Konzerten, die wir seit 1977 veranstaltet haben.